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#1

Back in Action: Die Vernichtung (Kanada - 1993)

in Filme bis 1999 07.04.2021 16:46
von AndreasPort • 16 Beiträge

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HANDLUNG:
Billy, Elitesoldat auf Freigang, passt so gar nicht, dass seine Schwester Tara mit nem Handlanger des Gangsters Kasajian zusammen ist und beginnt deshalb im Alleingang das ganze Syndikat in Grund und Boden zu prügeln.
In der Zwischenzeit ist auch Cop Rossi hinter Kassarjian her, der seinen Partner bei einer Missglückten Razzia ermordet hat; wovon Tara Zeuge wurde.
Als Billy und Rossi sich über den Weg laufen; tun sich die Streithähne, nachdem sie sich zunächst an die Kehlen gegangen sind, schließlich zusammen, um für durchschlagende Gerechtigkeit zu sorgen.

REVIEW:
Na, mal wieder Lust auf grandios dummen Actionspaß?
Dann ist man bei dem hier besprochenen “Back in Action” genau richtig.
Denn der von Steve DiMarco (u.a. “Spike of Love”, “Prisoner of Love”) und Paul Ziller (u.a. “Shootfighter 2”, “Bloodfist 4”) routiniert inszenierte Film aus den kanadischen Shapiro/Glickenhaus-Studios gibt einen feuchten Dreck auf so etwas wie eine ausgefeilte Geschichte, einen nachvollziehbaren Plot, oder großartige Figurenzeichnung.
Nein hier geht es in einer Tour von Schießerei, zur Schlägerei, zur Verfolgungsjagd, zur Schießerei, zur Schlägerei und so weiter und so fort….
Und das mit so einem Affenzahn, dass einem Hören und Sehen vergeht.
Da fällt dann auch fast nicht auf, dass es in diesem Buddy-Actioner fast zwei Drittel des Streifens dauert, bis die zwei Buddys Roddy “The Rowdy” Piper (u.a. “Sie Leben”, “Hell comes to Frogtown”) und Billy “Tae Bo” Blanks (u.a. “Balance of Power”, “Last Boy Scout”) überhaupt richtig zusammenfinden; weil sie zwei gänzlich voneinander getrennte Handlungsstränge haben.
So ermittelt Pipers Figur auf noch vergleichbar geerdeten Cop-Pfaden gegen die Klischee-Mafiosi und bringt mit seinem Charisma auch etwas Lockerheit in das sonst bierernst daher kommende (aber zu keinen Augenblick ernstzunehmbare) Geschehen; während sich Blanks, der so viel Charme wie eine Steckrübe besitzt, in bester Vigilante Manier durch die Unterwelt mordet.
Mit Betonung auf “Mordet”; denn selten ist ein “Held” so unglaublich gnadenlos aggressiv und rabiat gegen seine Gegner vorgegangen, wie Blanks Figur in “Back in Action”.
Der Mann schlägt und tritt hier auch auf bereits besiegte Gegner ein; richtet sie für einen “Nachschlag” wieder auf; wirft sie aus dem Fenster; bricht Leuten als Finisher das Genick; oder malträtiert Hoden, als gäbe es kein Morgen mehr!
Ein amtlicher, nachtretender Vollirrer!
Bei der enormen Menge an physischen Auseinandersetzungen (die übrigens gut umgesetzt und choreographiert wurden) braucht dann auch nicht mehr großartig erwähnt zu werden, dass der Film über einen enormen Härtegrad verfügt, zu dem sich dann auch noch reichlich Blut bei den Schießereien gesellen.
Hier hätten zwischendurch übrigens etwas mehr auflockernder Humor und der ein oder andere Oneliner nicht geschadet.
Denn, obwohl sich zu keinem Augenblick Langeweile einschleicht, weil sich das Geschehen sehr abwechslungsreich gestaltet, wird das nicht enden wollende Dauergekloppe irgendwann ein Bisschen ermüdend.
Etwas Witz zwischendurch hätten wahre Wunder gewirkt und den trotzdem durchaus vorhandenen Unterhaltungswert von “Back in Action” nochmal enorm gesteigert.
Aber… Hätte, hätte… Hätte meine Tante Eier, wäre sie mein Onkel.
Mit von der Partie sind übrigens auch die wunderschöne Bobbie Phillips (u.a. “TC2000”, “Ring of Fire 3 - Lion Strike”) und Berufsbösewicht Nigel Bennett (u.a. “The Shape of Water”, “Darkman 3”).

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Fazit: Dumm kickt gut!
“Back in Action” ist B-Action der besonders hohlen, aber auch unglaublich rabiaten, tempo- und actionreichen Sorte.

Zensurhintergrund:
Obwohl die deutsche Erstveröffentlichung mit dem Slogan “90 Minuten Hochspannung und Action” warb, befand sich auf der FSK:ab18-VHS nur eine auf 77 Minuten heruntergestutzte Torso-Fassung, die zudem auch noch von 1995 bis 2020 auf dem Index landete. Die Pressekassette war zuvor übrigens noch ungeschnitten.
Später folgten auch ungeprüfte Uncut-Veröffentlichungen auf VHS und DVD.
Mittlerweil hat der Film auch ungeschnitten eine FSK:ab18 und ist so auch auf DVD verfügbar.

BILDQUELLE: DVD, COPYRIGHT: Imperial Pictures / Cargo Records

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